Wohin mit der Katze im Urlaub?

Jeder Katzenbesitzer kennt das Gefühl: Man will in den wohlverdienten Urlaub, aber was ist mit der geliebten Katze zuhause?

Erstmal soll gesagt sein: Ein Futter- und/oder Wasserautomat ist nicht die Lösung! Erst recht nicht die Katze einfach alleine zu lassen, selbst dann nicht, wenn sie ein Freiläufer ist und sich manchmal selbst essen jagt. Eine Katze ist nämlich ein pures Gewohnheitstier und liebt ihre Rituale. Ortswechsel oder plötzliche Einsamkeit sind für Katzen daher purer Stress.

 

Deshalb sollte auch vermieden werden die Katze mit in den Urlaub zu nehmen:

Vermeidung einer zu großen Umstellung der Katze

So schön die Vorstellung auch sein mag seinen Liebling mit in der Urlaub zu nehmen, so unschön ist dies wiederum für ihre Katze. Katzen sind eigentlich Jagdtiere: Ihre Sinne sind aufs äußerste sensibel, vor allem die Ohren, und Lärm lässt sich nun mal weder im Auto noch im Flugzeug vermeiden. Auch die Transportbox ist eine Qual für die Katze: Viel Enge und das Unbewusstsein, was gerade mit ihr passiert.

Natürlich lässt sich hier nicht von jeder Katze sprechen, da manche von Anfang an an das Auto und das reisen gewöhnt worden sind. Vielleicht will man ja auch nur in einen nahen Ort um vor allem zu wandern, was theoretisch auch mit einer Katze funktionieren könnte.

Aber die Regel bleibt, dass eine an das zuhause gewöhnte Katze nicht einfach aus ihren Gewohnheiten und Ritualen gerissen werden sollte.

Daher kommen wir zur ersten und wohl auch denkbarsten Lösung:

1. Betreuung der Katze durch Familie, Freunde, Nachbarn und etc.

Am besten achtet man bei der Auswahl darauf, dass man jemanden damit beauftragt, der Samtpfoten liebt und dem man auch wirklich vertrauen kann, dass er die Aufgaben verantwortungsvoll ausführt. Natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn Ihre Katze diese Person kennt und auch mag, denn sie wird zwar kein Ersatz für Sie sein, aber Ihre Katze wird sie so akzeptieren und besser damit klarkommen. Da die Katze außerdem in ihrer gewohnten Umgebung ist, wird sie sich weiterhin geborgen und sicher fühlen in deiner Abwesenheit.

2. Katzensitter

Falls es keine geeignete Person im näheren Kreis gibt oder es für diese nicht möglich ist Ihre Katze zu betreuen, dann bleibt Ihnen immer noch die Option eines Katzensitters: Dieser kommt nämlich zu Ihnen und kümmert sich dann bei Ihnen zuhause um die Katze, dass sie nicht von ihrer gewohnten Umgebung weg muss.

Hierbei ist es aber sehr wichtig zu überprüfen, welcher Mensch dahinter steckt. Wenn Sie über das Internet suchen, schauen Sie genau das Profil und die Informationen an: Wie sind seine Bewertungen? Ist er für meine Katze geeignet?

Außerdem sollte unbedingt ein persönliches Treffen vor dem Urlaub stattfinden, damit man keinen wildfremden sein Haus und die Katze überlässt und damit der Sitter auch die Lebensweise und die genauen Gewohnheiten der Samtpfote kennenlernt.

Am besten ist es außerdem, einen Vertrag mit dem Sitter abzuschließen und somit vollends abgedeckt zu sein, für Sie und Ihren Vierbeiner.

 3. Abgabe der Katze

Katzenpensionen wie auch Katzenhotels gibt es mittlerweile viele. Das wichtigste ist aber, sich vorher ein Bild zu machen, ob dieser Ort wirklich das ist, was du für Ihre Mieze willst. Keiner kennt Ihre Katze so gut wie Sie, also schauen Sie sich genau um und lassen Sie sich Zeit dabei. Diese Art von Urlaubsbetreuung ist eine sehr gute Möglichkeit ihre Katze an einem schönen Ort während dem eigenen Urlaub zu lassen.

In wirklichen Notfällen nehmen auch Tierheime, sowie Tierkliniken und -praxen manchmal Vierbeiner übergangsweise auf, also kann man dort auch nachfragen. Dies aber wirklich nur im Notfall und nur für den kürzesten Zeitraum wie möglich.

Desweiteren ist es wichtig zu wissen, dass auch Freigänger ebenfalls wie Wohnungskatzen eine Betreuung benötigen. Regelmäßiges Füttern und Pflegen ist hier ebenso wichtig wie bei einem Stubentiger.

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