Die Norwegische Waldkatze

Verschmust, sanft und auch neugierig sind wohl die besten Wörter um die Norwegische Waldkatze zu beschreiben. Denn obwohl sie unter den Katzen eher zu der großen Sorte gehört, sind sie für gewöhnlich äußerst anhänglich und bauen eine enge Verbindung zu ihrem Menschen auf. Da sie aber auch sehr Intelligent sind und deshalb gerne beschäftigt werden, sollten sie allerdings nie alleine gehalten werden. 

1. Steckbrief

Rasse: Norwegische Waldkatze

Herkunft: Norwegen

Größe: Groß

Lebenserwartung: 12-15 Jahre

Felllänge: Lang

Fellfarbe: Schwarz, Blau/Grau, Creme, Weiß, Braun

Charakter: Liebenswürdig, verschmust, friedliebend, neugierig

Pflege: Die Katzen pflegen sich meist allein, wöchentliches Bürsten beugt aber Verfilzungen vor

 

2. Haltung und Pflege

Eine Norwegische Waldkatze gehört erstmal mehr zu dem robusten Typ und stellt deshalb keine außergewöhnlichen Anforderungen. Aber, wie bereits erwähnt, sind die Waldkatzen sehr gesellige und soziale Tiere und sollten deshalb niemals alleine gehalten werden. Eine weitere Katze wäre dafür grundlegend erstmal am besten geeignet, aber der Norweger kann sich durchaus auch mit anderen Tieren wie Hunden anfreunden.

Wenn man die Katze bei der Pflege unterstützen will, kann man sie wöchentlich einmal kämmen bzw. bürsten, aber natürlich nur mit Produkten, die auch wirklich für Katzen und am besten auch für den langhaarigen Typ gemacht sind.

Außerdem kann man seine Katze gut beim Fellwechsel unterstützen, indem man ihr Mittel gibt, die das natürliche Ausscheiden von geschlucktem Fell fördern und so einfach machen. Denn während des Fellwechsels schluckt die Katze besonders viel loses Haar, was sich dann im Körper sammelt und meist in Form von Haarballen wieder ausgespuckt wird. Bestimme Pasten oder Katzengras können ihr dann dabei helfen das Erbrechen so einfach wie möglich zu machen.

Bei dem Futter sollte einfach drauf geachtet werden, dass es sich um möglichst frisches Fleisch handelt, welches sehr proteinreich sein sollte. Bei hochwertigem Futter ist das meistens der Standard, trotzdem sollte man vorher immer einen Blick auf die Zutatenliste werfen: Die bestmögliche, gesunde Nahrung ist nämlich ohne Zucker und Konservierungsstoffe.

Ein jährlicher Besuch beim Tierarzt ist sehr wichtig, um mögliche Krankheiten früh zu erkennen und zu behandeln. Vor allem Zuchtkatzen haben des Öfteren mit Erbkrankheiten zu kämpfen.

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