Top 10 Checkliste für die richtige Hundeerziehung

Die Hundeerziehung ist enorm wichtig und erleichtert für Halter und Hund das Zusammenleben. Dabei gibt es einige Punkte, die zu beachten sind. 

1. Das Timing

Du kannst sofort starten und mit der Hundeerziehung beginnen. Schon mit einem Welpen, der ca. 8 Monate alt ist, kann damit begonnen werden. Direkt mit der Welpenerziehung zu starten, macht es für den Hund und den Hundehalter leichter und stärkt die Bindung. Neben diesem Timing gibt es ebenfalls das Timing der Belohnung oder Bestrafung. Eine Lob oder Leckerli sollte sofort nach der positiven Handlung des Hundes folgen und nicht ein paar Minuten später. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund eine andere Aktion mit einer Belohnung verbindet.

2. Befehle

Wichtige Befehle sind „Platz!“, „Lass!“, „Komm!“, „Bleib!“, „Aus!“, „Nein!“. Diese Befehle sollte dein Hund befolgen können.

3. Wichtige Handlungen

Zum Starten, also mit ca. 8 Monaten sollte dein Hunde Folgendes können/unterlassen:

  • Auf seinen Namen hören
  • Die oben genannten Kommandos befolgen können (Vor Allem „Nein!“ oder „Aus!“)
  • An der Leine gehen können
  • Stubenrein sein
  • Nicht beißen

4. Was gibt es zu beachten?

Wichtig ist es zudem, dass du dem Hund nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige Befehle beibringen. Er darf nicht überfordert sein, sonst kann es schnell passieren, dass er unwillig und unmotiviert wird und dann nicht mehr mit dir kooperiert. Er sollte aber auch nicht unterfordert sein, ansonsten behält er die Oberhand über dich und macht was er will. Auch für die Sicherheit des Vierbeiners sind Befehle essenziell, beispielsweise im Straßenverkehr.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, konsequent zu bleiben, auch wenn er noch so süß bettelt. Konsequenzen, falls er eine Regel bricht, dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Zu Beachten bei der Hundeerziehung ist zudem das Alter des Hundes. Welpen sind lernfreudig, aber verspielt. Bei ihnen solltest du bevorzugt auf Lernen durch Spielen setzen, durch kurze aber intensive Übungseinheiten. Hunde in der Pubertät sind öfters launisch und unkonzentriert. Bleibe bei ihnen konsequent und durchsetzungsvermögend. Hunde im Erwachsenenalter haben ganz eigene Vorlieben, Regeln und Verhaltensweisen. Hier ist es ganz wichtig, dass du auf deinen Hund eingehst und die Erziehung individuell auf ihn abstimmst.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Hundeerziehung sollte Abwechslung und Spaß sein. Monotone Übungen sind langweilend und nicht herausfordernd für den Hund, wodurch er schnell die Lust und Motivation verliert. Zu beachten ist hierbei die Rasse. Wenn du einen Hütehund hast, braucht es viele und gute Methoden, um ihn bei Laune zu halten. Diese Hunde wurden extra gezüchtet, um Hüteaufgaben zu erledigen und den ganzen Tag selbstständig zu arbeiten.

Kommunikation ist das A und 0. Gib deinem Hund immer eindeutige und schnelle Signale. Dadurch erfährt er eine unmittelbare Reaktion auf sein Verhalten. Deine Signale werden von Gestik, Mimik und Stimmlage bestimmt. Achte darauf, dass alles einheitlich ist. Wenn du beispielweise ein Verbot aussprichst, aber lächeln musst, wirkt das unauthentisch auf den Hund. Folge dessen wird der Hund das Verbot nicht ernst nehmen.

Wichtig ist außerdem, dass du immer ruhig bleibst und nie nachlässig oder vergesslich wirst. Immer konsequent bleiben, falls der Hund mal nicht so will. Jedoch auch nicht jede positive Handlung des Hundes sofort mit einem Leckerli belohnen, denn dann wird der Hund das nur noch „gegen Bezahlung“ machen.

Die perfekte Motivation für den Hund zu finden ist ebenfalls nicht schwer. Leckerlis, Streicheln oder Loben sind optimal und sollten deswegen verwendet werden. Auch das richtige Lerntempo sollte beachtet werden. Die Erziehung sollte nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam sein. Beginnen sie mit kleinen Schritten und Etappenerfolgen, ohne den Hund zu überfordern. Nach und Nach können schwerere Leistungen versucht werden.

Ein weiterer wichtiger Tipp, falls es mal nicht voran geht, ist der Hundesportverein oder die Hundeschule. Dort kann man sich austauschen und versuchen, zusammen die Ziele zu erreichen.

Zum Abschluss noch ein absolutes NoGo und das ist Gewalt. Das hat bei einer Hundeerziehung nichts zu suchen.

Beachtest du all diese Dinge, steht ein zufriedenes und glückliches Zusammenleben von beiden Seiten nichts im Weg. Sowohl du als auch dein Hund werden miteinander viel Freude, schöne Momente und Spaß haben.

Wir würden uns unglaublich freuen, wenn ihr diese Momente mit uns (Mir und Buddy), teilen würdet.

Poste dazu einfach eine Bild auf Instagram mit dem Hashtag #luxuspfoten oder erscheine du zusammen mit deinem Hund in unserem Erlebnisportal. Nutze einfach eine der vielfältigen Kontaktmöglichkeiten, um uns zu kontaktieren. Sei es eine Nachricht bei Facebook, Instagram oder auf Whatsapp oder eine E-Mail. Wir sind immer für dich da und freuen uns, wenn ihr eure schönen Momente mit uns teilt.

5. Checkliste für die richtige Hundeerziehung:

  • Beachte das Timing – Man kann schon mit Welpen die Hundeerziehung beginnen. Belohnungen sollten sofort nach der positiven Handlung des Hundes folgen.
  • Grundbefehle – Der Hund sollte auf „Nein!“, „Aus!“, „Platz!“, „Lass!“, „Komm!“, „Bleib!“ hören
  • Nicht zu viele, aber auch nicht zu wenig Befehle lernen
  • Konsequent bleiben
  • Beachte das Alter des Hundes und die Rasse. Dies hat Auswirkungen auf seine Persönlichkeit und damit auf die Erziehung und Lernerfolge
  • Abwechslung und Spaß sollten immer vorhanden sein
  • Kommunikation ist das A und O – Handeln sie immer schnell und unmissverständlich für den Hund
  • Motiviere den Hund durch Leckerlis, Lob oder Streicheln, aber nicht bei jeder positiven Handlung
  • Hundesportvereine oder Hundeschulen können manchmal wichtige Fortschritte und Hilfen bei der Erziehung sein
  • Teile deine positiven Erlebnisse mit deinem Hund, sei es bei der Erziehung, oder aber einfach andere positive Erlebnisse mit uns! 
  • Mit dem richtigen Intelligenzspielzeug kann zudem trainiert werden - Vorteil dabei: Der Spaß  kommt nicht zu kurz

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