Top Ernährungstipps für Hunde

Das Thema Hundeernährung ist ein komplexes Thema. Nassfutter, Trockenfutter, Rohfutter, Nahrungsergänzungsmittel. Damit du auch bei diesem Thema den Überblick behältst und deinen Hund richtig ernährst, stelle ich dir diesem nun Thema umfassend vor. Zuallererst gilt es die verschiedenen Futterarten zu vergleichen.

1. Grundlegende Nahrungsarten

Hierbei gibt es Nassfutter, Trockenfutter und Rohfutter. Nassfutter bietet einen geringen Aufwand und beim Hund werden Zähne nur leicht abgebrieben sowie der Kauapparat nur wenig beansprucht. Da Nassfutter meist eine geringe Nährstoffdichte besitzt, muss die Futtermenge höher sein. Trockenfutter bietet ebenfalls einen geringen Aufwand, aber einen hohen Wasserbedarf. Die Zähne werden stark beansprucht und der Kauapparat effektiv gestärkt. Da Trockenfutter eine hohe Nährstoffdichte besitzt, ist eine geringe Menge an Futter ausreichend. Rohfutter stellt einen hohen Aufwand dar, sowie werden die Zähne stark abgerieben und der Kauapparat gestärkt.

Beim Thema Geschmack ist das Nassfutter oftmals am beliebtesten bei den Vierbeinern. Sie sollten dem Hund Nassfutter immer lauwarm oder bei Raumtemperatur angewärmt geben, um Magenreizungen zu vermeiden. Besonders bei übergewichtigen Hunden zum Abnehmen oder bei Mini-Rassen ist diese Futterart beliebt und effektiv. Außerdem kannst du auch auf Mischfütterung zurückgreifen. Dabei gilt es zu beachten, dass du Nass- und Trockenfutter nicht zusammengibst, sondern auf Früh und Abends verteilst. Trockenfutter kann gegen Zahnstein, Nassfutter hingegen kann bei temporären Zahnproblemen helfen, da diese Futterart leichter mit den Zähnen zerkleinert werden kann. Mehr zum Thema Zahnpflege erfährst du hier.

2. Vergleich der drei Futterarten

Futterart

Vorteile

Weitere Merkmale

Nassfutter

·       Geringer Aufwand

·       Weniger Wasserbedarf

·       Geringer Zahnabrieb

·       Wenig beanspruchter Kauapparat

Trockenfutter

·       Geringer Aufwand

·       Hoher Wasserbedarf

·       Hoher Zahnabrieb

·       Beanspruchter Kauapparat

Rohfutter

·       Hoher Aufwand

·       Geringer Wasserbedarf

·       Hoher Zahnabrieb

·       Gestärkter Kauapparat

 

Beim Thema Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine gib es ebenfalls einiges zu beachten. Zwar können sie manchmal einen guten Zusatz zur normalen Ernährung bieten, dennoch solltest du diese mit Bedacht und sorgsam einsetzen. Eine Überdosierung kann erhebliche Schäden beim Tier verursachen, weswegen eine Beratung beim Tierarzt zu diesem Thema eventuell hilfreich sein könnte.

3. Was gibt es sonst zu beachten?

Außerdem gibt es in Sachen Hundeernährung einige weitere Aspekte, die zu beachten sind. Die Hundeernährung ist stets auf das Alter des Tieres auszurichten. Während erwachsene Tiere mit einer Mahlzeit am Tag auskommen, sollten Welpen öfters gefüttert werden. Unter 2 Monate alte Welpen sollten 6 Portionen am Tag bekommen, danach 4 Portionen und bei 3 bis 4 Monate alte Hunde reichen dann 2 Portionen. Eine gewisse Regelmäßigkeit und Routine darf ebenfalls nicht fehlen, da das Tier auf die Essenszeiten eingestellt ist. Zwischen Futterarten sollte nicht gewechselt werden, bei verschiedenen Geschmacksrichtungen eines Herstellers darf aber beliebig ausprobiert werden.

Bei diesem Thema gibt es also viel zu beachten. Die nachfolgende Checkliste soll grundlegende Fehler vermeiden und Tipps für die richtige Ernährung deines Hundes geben.

 

4. Checkliste

    • Wechsle nicht zwischen verschiedenen Futterarten. Verwende eine oder mach Mischfütterung
    • Gib dem Hund immer genügend Wasser (stilles Wasser ohne Mineralsäure) dazu
    • Beachte, dass kleine Hunde mehr Energie als große Hunde benötigen und demnach auch mehr Futter
    • Verschiedene Rassen benötigen verschiedene Mengen an Futter, je nach Aktivität, Größe und Gewicht
    • Trockenfutter kann gegen Zahnstein helfen
    • Rohfutter und Trockenfutter stärken den Kauapparat, wohingegen Nassfutter ihn schont
    • Nassfutter bietet einen hohen Nährstoffanteil und ist geschmacklich oftmals weit vorne
    • Gehe sorgsam und bedacht mit Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen um
    • Welpen benötigen deutlich mehr tägliche Futterportionen als ausgewachsene Tiere
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